Umweltaspekte können sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben. Deshalb gilt in unserer Produktion seit jeher die Maxime:
„So wenig wie möglich, so viel wie nötig.“
Damit ist unser bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Rohstoffen gemeint – insbesondere mit Wolfram und Kobalt, die als Schlüsselmaterialien bei der Herstellung von Hartmetall zunehmend knapper werden, nicht zuletzt durch den weltweiten Boom der Akkutechnologie.
Ein weiterer Grund, warum wir jedes einzelne Zerspanungswerkzeug vor der Aufbereitung präzise prüfen, den tatsächlichen Verschleiß exakt bestimmen – und nur das abtragen, was wirklich notwendig ist.
Das ist in der Branche keineswegs selbstverständlich: Viele Wettbewerber arbeiten hier mit pauschalen Abnahmebeträgen, unabhängig vom Zustand des Werkzeugs. Unser Verfahren ist aufwändiger – aber ressourcenschonender, wirtschaftlicher und nachhaltiger.
Dank dieser individuellen, schonenden Aufbereitung tragen wir oft nur 0,1 bis 0,2 mm vom Durchmesser ab. Das reduziert den Einsatz von Betriebsmitteln und verlängert spürbar den Lebenszyklus Ihrer Werkzeuge.
Wir machen dort weiter, wo andere längst aufhören. Deswegen bestimmen bei uns allein der Kunde, ab wann eine Aufbereitung unwirtschaftlich ist.
Das Ergebnis: Werkzeuge, die sich wie Neuteile einsetzen lassen, mögliche Produktionsstillstände durch Materialknappheit verhindern und aktiv zur Umweltentlastung beitragen.
Anfang 2026 haben wir in eine neue Filteranlage Vomat FA240 mit innovativem Sedimentator investiert, der eine vollautomatische Wertstoffaufbereitung von Schleifschlamm ermöglicht. Dank einer Restfeuchte von nur 5–10 % ist eine anwenderfreundliche Entsorgung direkt in Transportbehälter der Recyclingfirmen möglich.
So sichern wir eine nahezu 100 %ige Wiederverwertung wertvoller Rohstoffe – für eine nachhaltige Zerspanungstechnologie mit Verantwortung.