Werkzeugaufbereitung: Warum Nachschleifen wirtschaftlich immer wichtiger wird
Werkzeugaufbereitung:
Warum Nachschleifen
wirtschaftlich immer
wichtiger wird
Steigende Rohstoff- und Werkzeugpreise verändern die Wirtschaftlichkeit in der Zerspanung. Gerade bei hochwertigen Zerspanungswerkzeugen lohnt es sich deshalb zunehmend, verschlissene Werkzeuge professionell wiederaufbereiten zu lassen, statt sie vorschnell durch Neuwerkzeuge zu ersetzen.
Die professionelle Aufbereitung von Zerspanungswerkzeugen hat in den vergangenen Monaten deutlich an Bedeutung gewonnen. Ein wesentlicher Grund dafür sind die gestiegenen Rohstoffpreise, insbesondere für Wolframkarbid.
Vollhartmetall, aus dem ein großer Teil moderner Zerspanungswerkzeuge gefertigt wird, besteht zu über 90 % aus Wolframkarbid. Steigende Rohstoffkosten wirken sich deshalb unmittelbar auf die Preise vieler Neuwerkzeuge aus und verändern zunehmend die wirtschaftliche Bewertung einer Wiederaufbereitung.
Über 90 % des Werkstoffs Vollhartmetall bestehen aus Wolframkarbid – entsprechend stark wirken sich Rohstoffpreise auf Neuwerkzeuge aus.
Verschleißorientiert wird nur so viel Material abgetragen, wie technisch tatsächlich erforderlich ist.
Originalgetreu lassen sich moderne Herstellergeometrien und passende Beschichtungen präzise wiederherstellen.
Wann lohnt sich das Nachschleifen?
Die wirtschaftliche Grenze zwischen Neuanschaffung und Wiederaufbereitung hat sich durch gestiegene Werkzeugpreise deutlich verschoben. Werkzeuge, die früher teilweise ausgesondert wurden, können heute wirtschaftlich sinnvoll weiterverwendet werden.
Das gilt nicht nur für komplexe Sonderwerkzeuge oder große Durchmesser. Auch bei kleineren Standardwerkzeugen kann sich eine fachgerechte Aufbereitung inzwischen rechnen.
Voraussetzung ist allerdings, dass das Werkzeug nicht nach starren Standardwerten bearbeitet wird, sondern sein tatsächlicher Verschleißzustand individuell beurteilt wird.
Entscheidend ist der tatsächliche Verschleiß
Nicht jedes Werkzeug verschleißt auf die gleiche Weise. Deshalb sollte jedes Werkzeug individuell beurteilt werden, bevor der eigentliche Schleifprozess beginnt.
Ziel ist es, nur das Material abzutragen, das technisch notwendig ist, um die ursprüngliche Werkzeuggeometrie und Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Ein unnötig hoher Materialabtrag verkürzt dagegen die mögliche Lebensdauer eines Werkzeugs.
Moderne CNC-Werkzeugschleifmaschinen ermöglichen heute die präzise Wiederherstellung komplexer Geometrien. In Verbindung mit einer passenden Neubeschichtung kann ein fachgerecht aufbereitetes Werkzeug anschließend wieder zuverlässig in den Produktionsprozess zurückkehren.
Werkzeuglebensdauer statt Wegwerfprinzip
Eine verschleißorientierte Aufbereitung verlängert nicht nur die mögliche Einsatzdauer hochwertiger Werkzeuge. Sie reduziert gleichzeitig den Bedarf an Neuwerkzeugen und ermöglicht es, vorhandene Ressourcen wirtschaftlicher zu nutzen.
Besonders bei Sonderwerkzeugen gewinnt zudem die Verfügbarkeit an Bedeutung. Während die Neubeschaffung individueller Werkzeuge mit längeren Lieferzeiten verbunden sein kann, lassen sich vorhandene Werkzeuge häufig deutlich schneller wieder einsatzbereit machen.
Die professionelle Werkzeugaufbereitung ist damit längst nicht mehr nur eine Frage der Nachhaltigkeit. Sie wird zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil einer wirtschaftlichen Werkzeugstrategie.
Wir prüfen Ihre Werkzeuge individuell und verschleißorientiert und stellen Geometrie und Leistungsfähigkeit präzise wieder her.
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