Häufig gestellte Fragen


Antworten auf die gängigsten Fragen
zu unseren Dienstleistungen.

Antworten rund um Werkzeugaufbereitung, Beschichtung und Service

Hier finden Sie häufige Fragen zu unseren Leistungen, Bearbeitungsabläufen und organisatorischen Themen. Wählen Sie ein Thema aus oder scrollen Sie direkt zu den Antworten.

01 Nachschleifen und Werkzeugaufbereitung
11 häufig gestellte Fragen
Unser Nachschleifservice umfasst nahezu alle gängigen Zerspanungswerkzeuge aus HSS, Hartmetall und Vollhartmetall. Dazu gehören unter anderem Spiralbohrer, Fräser, Reibahlen, Senker, Gewindewerkzeuge, Formwerkzeuge, Kreissägeblätter, Maschinenmesser und zahlreiche weitere Werkzeugarten.

Auch komplexe Sondergeometrien und Werkzeuge unterschiedlicher Hersteller können in vielen Fällen fachgerecht wiederaufbereitet werden. Ob ein Werkzeug bearbeitet werden kann, prüfen wir bei Bedarf anhand eines Fotos, einer Zeichnung oder des eingesandten Werkzeugs.
Nein. Bei uns gibt es weder eine Mindeststückzahl noch einen Mindestauftragswert. Sie können daher auch einzelne Werkzeuge oder kleine Mengen zur Bearbeitung einreichen.

Ebenso verzichten wir auf mengenabhängige Staffelpreise. Sie müssen nicht erst eine bestimmte Anzahl identischer Werkzeuge sammeln, um einen günstigeren Bearbeitungspreis zu erhalten. Ein einzelnes Werkzeug wird zu denselben Konditionen bearbeitet wie das gleiche Werkzeug innerhalb einer größeren Stückzahl.

Dadurch können verschlissene Werkzeuge zeitnah zur Aufbereitung gegeben werden, ohne dass sie unnötig lange gesammelt werden müssen. Das reduziert Werkzeugengpässe und verhindert, dass Werkzeuge über ihre wirtschaftliche Verschleißgrenze hinaus eingesetzt werden.
Werkzeuge, die nicht beschichtet werden müssen, bereiten wir in der Regel innerhalb von fünf Werktagen auf. Ist zusätzlich eine Neubeschichtung erforderlich, beträgt die übliche Durchlaufzeit etwa zehn Werktage.

Bei Werkzeugengpässen oder drohendem Maschinenstillstand ist nach vorheriger Abstimmung auch eine Expressbearbeitung möglich. Je nach Werkzeug und Bearbeitungsumfang können Nachschliff und Beschichtung innerhalb von drei Werktagen realisiert werden.
Die Kosten richten sich nach der Werkzeugart, den Abmessungen, der Geometrie, dem Verschleißzustand und einer eventuell erforderlichen Neubeschichtung. Eine allgemeine Pauschalangabe ist deshalb nicht möglich.

Bei uns gibt es weder einen Mindestauftragswert noch Mindeststückzahlen oder mengenabhängige Staffelpreise. Sie können daher auch einzelne Werkzeuge zur Bearbeitung einreichen, ohne zunächst eine bestimmte Anzahl identischer Werkzeuge sammeln zu müssen.

In vielen Fällen ist die fachgerechte Wiederaufbereitung deutlich wirtschaftlicher als die Anschaffung eines vergleichbaren Neuwerkzeugs. Bei Sonderwerkzeugen, unbekannten Geometrien oder stärkeren Beschädigungen erstellen wir Ihnen auf Wunsch vorab eine individuelle Einschätzung oder einen Kostenvoranschlag.
Eine feste Anzahl gibt es nicht. Entscheidend sind die Werkzeuggeometrie, der Verschleißzustand, die verbleibende Schneidenlänge und die Abmessungen, die für den weiteren Einsatz benötigt werden.

Je früher ein Werkzeug nach Erreichen der Verschleißgrenze zur Aufbereitung gegeben wird, desto weniger Material muss normalerweise entfernt werden. Dadurch kann es häufig öfter nachgeschliffen und insgesamt länger genutzt werden.

Vor jeder Bearbeitung prüfen wir, ob eine technisch einwandfreie und wirtschaftlich sinnvolle Aufbereitung noch möglich ist.
Eine stumpfe oder leicht beschädigte Schneide bedeutet noch nicht, dass ein Werkzeug unbrauchbar ist. Eine weitere Aufbereitung ist jedoch häufig nicht mehr sinnvoll oder möglich, wenn die erforderlichen Mindestmaße unterschritten werden, die verbleibende Schneide zu instabil wird oder größere Ausbrüche und Risse nicht mehr vollständig entfernt werden können.

Auch eine zu geringe Freilänge, beschädigte Kühlkanäle oder nicht mehr wiederherstellbare Funktionsmaße können gegen einen weiteren Nachschliff sprechen.

Wir prüfen jedes Werkzeug und bewerten, ob eine weitere Aufbereitung noch technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Stellen wir bei der Prüfung fest, dass ein Werkzeug technisch nicht mehr fachgerecht oder wirtschaftlich sinnvoll aufbereitet werden kann, führen wir keine unnötige Bearbeitung durch.

Das Werkzeug wird unbearbeitet und mit einer entsprechenden Begründung an Sie zurückgegeben. Gleichzeitig erstellen wir Ihnen proaktiv ein Angebot über ein identisches oder technisch vergleichbares Ersatzwerkzeug.

Sie erhalten dadurch eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage und können selbst entscheiden, ob und welcher Ersatz beschafft werden soll.
Das hängt von der Werkzeugart und der erforderlichen Bearbeitung ab. Beim Nachschleifen am Umfang eines Fräsers verringert sich beispielsweise der Schneidendurchmesser. Bei der Bearbeitung der Stirn kann sich die Werkzeug- oder Schneidenlänge geringfügig reduzieren.

Wir entfernen grundsätzlich nur so viel Material, wie für die vollständige Wiederherstellung der Schneiden erforderlich ist. Maßkritische Anforderungen sollten bereits bei der Auftragserteilung angegeben werden.
Unser Ziel ist es, die ursprüngliche Geometrie und Leistungsfähigkeit des Werkzeugs so weit wie technisch möglich wiederherzustellen. Hierfür arbeiten wir mit modernen CNC-Werkzeugschleifmaschinen, 3D-Simulationssoftware und speziell angelegten Werkzeugdatenbanken.

Damit können wir zahlreiche Originalgeometrien namhafter Werkzeughersteller reproduzieren. Darüber hinaus lassen sich bestehende Geometrien gezielt an die jeweilige Anwendung anpassen oder optimieren.
Ja. Sie sind nicht darauf angewiesen, ein Werkzeug zum ursprünglichen Hersteller zurückzusenden. Wir bereiten Werkzeuge zahlreicher Hersteller sowie individuell gefertigte Sonderwerkzeuge auf.

Für viele bekannte Werkzeugtypen und Herstellergeometrien stehen uns bereits entsprechende Werkzeugdaten zur Verfügung. Unbekannte Werkzeuge können anhand des Originals, einer Zeichnung oder der vorhandenen Geometrie erfasst werden.
Das hängt von der Größe und Position des Schadens ab. Kleinere Ausbrüche lassen sich häufig durch einen fachgerechten Nachschliff vollständig entfernen.

Bei größeren Beschädigungen prüfen wir, ob das Werkzeug gekürzt, neu ausgespitzt, mit einer veränderten Schneidenlänge weiterverwendet oder zu einem anderen Werkzeug umgearbeitet werden kann. Entscheidend ist, dass anschließend noch eine stabile und funktionsfähige Geometrie hergestellt werden kann.
02 Beschichtung und Anwendung
7 häufig gestellte Fragen
HSS steht für Schnellarbeitsstahl. HSS Werkzeuge sind vergleichsweise zäh und weniger empfindlich gegenüber Stößen, Schwingungen und instabilen Bearbeitungsbedingungen. Sie eignen sich daher unter anderem für kleinere Stückzahlen, unterbrochene Schnitte, weniger steife Maschinenbedingungen und moderate Schnittgeschwindigkeiten.

VHM Werkzeuge bestehen vollständig aus Hartmetall. Sie besitzen eine höhere Härte und Verschleißfestigkeit und ermöglichen dadurch in der Regel höhere Schnittgeschwindigkeiten und längere Standzeiten. Gleichzeitig reagieren sie empfindlicher auf Schwingungen, Rundlauffehler und instabile Aufspannungen.

Bei HM-bestückten Werkzeugen bestehen lediglich die Schneiden aus Hartmetall und sind auf einen Werkzeuggrundkörper aufgelötet. Diese Bauweise ist besonders bei größeren oder aufwendig geformten Werkzeugen wirtschaftlich.

Welche Ausführung am besten geeignet ist, hängt daher nicht nur vom Werkstoff ab, sondern auch von Maschine, Spannung, Bearbeitungsart, Stückzahl und den angestrebten Schnittwerten.
Die richtige Beschichtung hängt unter anderem vom zu bearbeitenden Werkstoff, vom Werkzeugmaterial, von der Bearbeitungsart, den Schnittwerten, der Kühlung und der benötigten Schneidkantenschärfe ab.

Für Stahl, Edelstahl und thermisch anspruchsvolle Bearbeitungen kommen häufig Beschichtungen auf Basis von TiAlN, AlTiN oder AlCrN zum Einsatz. Für Aluminium und andere Nichteisenmetalle werden dagegen besonders glatte und reibungsarme Beschichtungen beziehungsweise speziell abgestimmte Schichtsysteme wie DLC verwendet.

Eine universell beste Beschichtung gibt es nicht. Wir stimmen die Beschichtung deshalb auf Ihre konkrete Anwendung ab oder stellen auf Wunsch die vorhandene Originalbeschichtung so weit wie möglich wieder her.
Das hängt von der Anwendung und der ursprünglichen Ausführung des Werkzeugs ab. Beim Nachschleifen wird die vorhandene Beschichtung im Bereich der bearbeiteten Schneiden entfernt. Das Werkzeug kann grundsätzlich auch ohne erneute Beschichtung eingesetzt werden, sofern die Anwendung dies zulässt.

Für eine möglichst hohe Verschleißfestigkeit, Standzeit und Prozesssicherheit ist eine Neubeschichtung bei ursprünglich beschichteten Werkzeugen jedoch häufig sinnvoll. Wir beraten Sie anhand des Werkzeugs und der konkreten Anwendung.
Ja. Auch bislang unbeschichtete Werkzeuge können nachträglich mit einer geeigneten Hartstoffschicht versehen werden.

Voraussetzung ist, dass Werkzeugmaterial, Oberflächenzustand, Schneidengeometrie und vorgesehener Einsatz für die jeweilige Beschichtung geeignet sind. Vor der Beschichtung prüfen wir deshalb, welches Schichtsystem technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
In vielen Fällen können wir eine Beschichtung einsetzen, die der Originalbeschichtung entspricht oder in ihren Eigenschaften vergleichbar ist.

Ist die genaue Originalbeschichtung nicht bekannt, wählen wir anhand des zu bearbeitenden Werkstoffs, der Bearbeitungsart und der Einsatzbedingungen eine geeignete Alternative aus. Dabei kann auch eine andere Beschichtung sinnvoll sein, wenn sie besser zur tatsächlichen Anwendung passt.
Hartstoffschichten werden nur im Bereich weniger tausendstel Millimeter aufgetragen. Bei den meisten Anwendungen verändern sie die Werkzeugabmessungen daher nur geringfügig.

Bei besonders engen Toleranzen, Passmaßen, Führungsdurchmessern oder sehr kleinen Werkzeugen muss die Schichtstärke jedoch berücksichtigt werden. Teilen Sie uns entsprechende Maß- und Toleranzanforderungen deshalb bitte bereits bei der Auftragserteilung mit.
Hilfreich sind insbesondere Angaben zum zu bearbeitenden Werkstoff, zur Bearbeitungsart, zu den verwendeten Schnittwerten, zur Kühlung und zur bisherigen Standzeit.

Auch Informationen über auftretende Probleme wie Aufbauschneiden, Ausbrüche, starke Wärmeentwicklung oder vorzeitigen Verschleiß helfen uns dabei, eine geeignete Beschichtung auszuwählen.
03 Service, Abholung und Versand
5 häufig gestellte Fragen
Ja. Innerhalb eines Radius von etwa 100 Kilometern rund um unseren Standort in Nettetal holen wir Ihre Werkzeuge im Rahmen unserer festen wöchentlichen Touren kostenlos ab und bringen sie nach der Bearbeitung wieder zurück.

Der genaue Abholtag richtet sich nach Ihrem Standort und unserer jeweiligen Tourenplanung.
Ja. Auch außerhalb unseres regulären Tourengebiets können Sie unseren Schleif-, Beschichtungs- und Reparaturservice nutzen.

Der Transport kann sicher per Paketdienst erfolgen. Auf Wunsch stellen wir robuste Sammelboxen mit passenden Schaumstoffeinlagen zur Verfügung, damit die Werkzeuge während des Transports geschützt sind. Den genauen Ablauf stimmen wir individuell mit Ihnen ab.
Die Werkzeuge sollten so verpackt werden, dass sie sich während des Transports nicht gegenseitig berühren oder beschädigen können. Besonders empfindliche Schneiden sollten durch Einzelverpackungen, Schutzkappen oder geeignete Schaumstoffeinlagen gesichert werden.

Für regelmäßig wiederkehrende Sendungen können wir Ihnen auf Wunsch geeignete Sammelboxen zur Verfügung stellen.
Ja. Bei Werkzeugengpässen oder einem drohenden Maschinenstillstand ist nach vorheriger Abstimmung eine Expressbearbeitung möglich.

Je nach Werkzeugart, Bearbeitungsumfang und Auslastung können Nachschliff und Beschichtung innerhalb von drei Werktagen realisiert werden. Bitte sprechen Sie einen Expressauftrag unbedingt vor dem Versand oder der Abholung mit uns ab.
Bei bekannten Standardwerkzeugen können die Bearbeitungskosten häufig direkt ermittelt werden. Bei Sonderwerkzeugen, unbekannten Geometrien oder stärkeren Beschädigungen prüfen wir das Werkzeug zunächst.

Auf Wunsch erhalten Sie vor Beginn der Bearbeitung einen unverbindlichen Kostenvoranschlag beziehungsweise bei der Reparatur von Wendeplattenträgern einen verbindlichen Festpreis.
04 Sonderwerkzeuge und Werkzeugänderungen
5 häufig gestellte Fragen
Idealerweise benötigen wir Angaben zum zu bearbeitenden Bauteil, zum Werkstoff, zur Maschine, zur Werkzeugaufnahme und zur gewünschten Bearbeitung.

Hilfreich sind außerdem Informationen zu Durchmessern, Längen, Toleranzen, Radien, Fasen, Oberflächenanforderungen, Schnittwerten und zur geplanten Stückzahl. Je genauer die Anwendung beschrieben ist, desto gezielter können wir das Werkzeug auslegen.
Ja. Je nach Aufgabenstellung können eine technische Zeichnung, eine Handskizze, ein vorhandenes Musterwerkzeug oder eine Bauteilzeichnung als Ausgangspunkt dienen.

Auch eine erste Idee oder die Beschreibung eines bestehenden Bearbeitungsproblems kann ausreichen. Gemeinsam entwickeln wir daraus eine technisch und wirtschaftlich passende Werkzeuglösung.
Ja. Wir fertigen sowohl einzelne Sonderwerkzeuge als auch Kleinserien nach Kundenvorgabe.

Das ist insbesondere bei Prototypen, Ersatz für nicht mehr lieferbare Werkzeuge, speziellen Bauteilgeometrien oder kleineren Produktionsserien interessant.
Ja. Bestehende Werkzeuge können häufig umgeschliffen, gekürzt, verlängert freigeschliffen oder mit zusätzlichen Stufen, Radien, Fasen und Sondergeometrien versehen werden.

Auch die Veränderung von Spanräumen, Freiwinkeln, Schneidenpräparationen oder Spitzengeometrien ist je nach Werkzeug möglich. Ziel ist immer eine Anpassung an den tatsächlichen Bearbeitungsprozess.
Ja. Mit Kombinations- und Stufenwerkzeugen lassen sich mehrere Bearbeitungsschritte häufig in einem einzigen Werkzeug zusammenfassen.

Dadurch können Werkzeugwechsel, Bearbeitungszeiten und mögliche Lageabweichungen reduziert werden. Ob sich dies für Ihre Anwendung lohnt, prüfen wir anhand des Bauteils, der Maschine und der benötigten Stückzahlen.
Ja. Sonderwerkzeuge werden möglichst so ausgelegt, dass sie bei normalem Verschleiß mehrfach nachgeschliffen und erneut beschichtet werden können.

Die bei der Herstellung festgelegten Geometrien und Anforderungen können für spätere Folgeaufträge dokumentiert werden. Dadurch ist eine reproduzierbare Wiederaufbereitung möglich.
05 Qualität und Dokumentation
6 häufig gestellte Fragen
Je nach Werkzeugart und Kundenanforderung überprüfen wir unter anderem die Schneidengeometrie, Funktionsmaße, Rundlaufqualität und Oberflächenbeschaffenheit.

Die Bearbeitung erfolgt auf modernen CNC-Werkzeugschleifmaschinen und wird durch Werkzeugdatenbanken und 3D-Simulationssoftware unterstützt. Unser Ziel ist eine gleichbleibende und reproduzierbare Werkzeugqualität.
Ja. Für Sonderwerkzeuge und besonders maßkritische Anwendungen können auf Wunsch individuelle Messprotokolle beziehungsweise eine protokollierte Endvermessung erstellt werden.

Bitte teilen Sie uns bereits bei der Anfrage mit, welche Maße, Toleranzen oder Merkmale dokumentiert werden sollen.
Ja. Wiederkehrende Werkzeuggeometrien und dokumentierte Kundenanforderungen können in unseren Werkzeugdatenbanken hinterlegt werden.

Dadurch lassen sich Folgeaufträge reproduzierbar bearbeiten und einmal festgelegte Geometrien, Optimierungen und Sonderanforderungen erneut verwenden.
Ja. Individuelle Durchmesser, Längen, Freischliffe, Schneidenpräparationen und weitere Anforderungen können für wiederkehrende Werkzeuge dokumentiert werden.

Wichtig ist, dass solche Abweichungen oder Sonderwünsche bei der ersten Bearbeitung eindeutig mitgeteilt und anschließend dem jeweiligen Werkzeug beziehungsweise Artikel zugeordnet werden.
Ja. Auf Wunsch können Werkzeuge durch eine Lasermarkierung eindeutig gekennzeichnet werden.

Möglich sind beispielsweise Werkzeugnummern, Kundenkennzeichnungen, Kostenstellen, Zeichnungsnummern oder andere Identifikationsmerkmale. Das erleichtert die Zuordnung und Rückverfolgbarkeit wiederkehrender Werkzeuge.
Ja. Unser Qualitätsmanagement richtet sich nach DIN EN ISO 9001:2015. Damit schaffen wir die Grundlage für nachvollziehbare Abläufe, gleichbleibende Qualität und eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Prozesse.
06 Reparatur von Wendeplattenträgern
7 häufig gestellte Fragen
Wir reparieren zahlreiche Arten von Wendeplattenträgern. Dazu gehören unter anderem Klemmhalter, Bohrköpfe, Schaftfräser, Planfräser, Radienfräser, Scheibenfräser, Stechhalter, Bohrstangen, Messerköpfe und Werkzeugkassetten.

Ob eine Reparatur möglich ist, hängt von der Art und Position der Beschädigung sowie vom Gesamtzustand des Werkzeuggrundkörpers ab.
Typische Reparaturfälle sind ausgebrochene oder verformte Plattensitze, beschädigte Auflageflächen, abgebrochene Ecken sowie Beschädigungen durch einen Werkzeugbruch oder eine Kollision.

Auch verschlissene oder nicht mehr maßhaltige Plattensitze können in vielen Fällen wiederhergestellt werden. Vor der Reparatur prüfen wir, ob der Werkzeuggrundkörper noch ausreichend stabil und maßhaltig ist.
Der beschädigte Bereich wird zunächst vollständig entfernt. Anschließend wird die Stelle mit geeignetem Material neu aufgebaut und die ursprüngliche Plattensitzgeometrie präzise wiederhergestellt.

Dabei werden Auflageflächen, Freiräume, Winkel und Positionen so rekonstruiert, dass die Wendeschneidplatte anschließend wieder korrekt und sicher im Werkzeug sitzt.
Ziel der Reparatur ist es, die Geometrie und Maßhaltigkeit des Plattensitzes innerhalb der erforderlichen Herstellertoleranzen wiederherzustellen.

Bei fachgerecht reparierbaren Schäden kann das Werkzeug anschließend wieder prozesssicher eingesetzt werden. Entscheidend ist jedoch, dass der Werkzeuggrundkörper selbst nicht dauerhaft verzogen, gerissen oder anderweitig strukturell beschädigt ist.
Die Kosten richten sich nach Werkzeugart, Größe und Umfang der Beschädigung. Damit Sie bereits vor der Reparatur eine verlässliche Entscheidungsgrundlage haben, arbeiten wir bei der Instandsetzung von Wendeplattenträgern mit verbindlichen Festpreisen.

Eine Reparatur kann gegenüber der Anschaffung eines neuen Werkzeugs erhebliche Kosten einsparen.
Für eine erste Einschätzung benötigen wir möglichst aussagekräftige Fotos des gesamten Werkzeugs und der beschädigten Stelle. Hilfreich sind außerdem die Werkzeugbezeichnung, der Hersteller, die verwendete Wendeschneidplatte und – sofern vorhanden – eine Zeichnung oder Artikelnummer.

Bei komplexen Schäden kann eine abschließende Bewertung erst nach Begutachtung des eingesandten Werkzeugs erfolgen.
Eine Reparatur ist in der Regel nicht mehr sinnvoll, wenn der Werkzeuggrundkörper gerissen, stark verzogen oder großflächig beschädigt ist. Auch Schäden an mehreren funktionsrelevanten Bereichen können dazu führen, dass eine wirtschaftliche Wiederherstellung nicht mehr möglich ist.

In diesem Fall informieren wir Sie und besprechen, ob eine Neuanschaffung, eine Nachfertigung oder eine alternative Werkzeuglösung wirtschaftlicher ist.
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